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Wir wollen einen nachhaltigen und zukunftsorientierten Umgang mit knappen Ressourcen
04.05.10
Anlässlich der aktuellen Debatte über den Kiesabbau am Niederrhein erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Marie-Luise Fasse: "Wir wollen kein ‚Ijsselmeer am Niederrhein’. Wir wollen einen nachhaltigen und zukunftsorientierten Umgang mit knappen Ressourcen. Ziel muss es dabei sein, die wirtschaftlichen Interessen mit den Interessen der Bürger und mit den Interessen des Umwelt- und Naturschutzes in Einklang zu bringen. Erste Schritte, wie die Anpassung landesplanerischer Vorgaben sind bereits erfolgt.Die CDU wird sich dafür einsetzen, dass ein Gutachten zu den Themenkomplexen Endlichkeit der Ressource, Recyclingmöglichkeiten, Bedarf und Steuerungsmöglichkeiten in Auftrag gegeben wird, um die Thematik im Gesamtkontext auf fundierter Basis diskutieren zu können. Die CDU will, dass Abgrabungen im Rahmen eines Gesamtkonzepts erfolgen, das vorher im Konsens mit allen Betroffenen erarbeitet wurde. Dieses Gesamtkonzept soll, ähnlich wie in den Niederlanden, alle Fragen von der Abgrabung über die Nachfolgenutzung bis hin zur Finanzierung umfassen. Die Interessen der Bevölkerung, des Umwelt- und Naturschutzes und der Wirtschaft können unter einen Hut gebracht werden. Dies muss in den nächsten Jahren in Kooperation mit allen Betroffenen geschehen." |
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